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» Ulrich Baum aus Bad Dürkheim |
24.07.2010 um 12:48 Uhr |
Wir haben mit der letzten Vorstellung der "39 Stufen" zwei viel zu kurze Stunden höchsten Theatergenusses erlebt. Und ich habe gelernt, warum ich Aufführungen mit spärlicher Kulisse sonst über die Maßen dämlich finde. Es müssen die Inszenierungen sein, die untalentierten, einfallslosen Regisseure, die die armen Schauspieler auf der Bühne verhungern lassen oder an der Rampe verheizen, und wo man zum Ausgleich für nicht stattfindene Schauspielerführung verzweifelt und erfolglos nach etwas optisch Fassbaren sucht, sei's auch nur zur Ablenkung, dass es einem nicht übel wird oder dass man nicht einschläft. Das ist auch nicht damit zu entschuldigen, dass "hehre" Kunst und großes Theater in großen Bögen zu sprechen und obwohl provozierend (wozu eigentlich) auch distinguiert zu erscheinen hat. Es ist einfach so, dass vielen Regisseuren (auch denen mit "großem" Namen) nichts Gescheites oder gar nur Unsägliches einfällt. Hier in Kaiserslautern durfte ich nun erleben, dass man im wesendlichen mittels eines Fensterrollos, einer Straßenlaterne, eines Holzrähmchens und einer fahrenden Tür ein Feuerwerk an Inszenierungs- und Schauspielkunst entfesseln kann. Natürlich ist das nur möglich, wenn man einen Anatol Preissler hat, dessen schon beinahe als "maßlos" zu bezeichnender Einfallsreichtum für das Projekt "39 Stufen" geradezu als segensreich und unabdingbar gewesen sein muss. Denn Die Geschichte von "bääsäs Rrrusischäs Aggänntän und noch bääseres inglish agent" war schon bei Onkel Alfred nicht so wirklich von Logik gepeinigt. Der Erfolg des Stückes als Film und als Lauterer Bühnenspektakel geht eindeutig aufs Konto der Regie und der Akteure. Und unter Akteure verstehe ich hier nicht nur die wirklich brillanten Schauspieler, sondern durchaus auch die exzellenten technischen Machenschaften hinter der Bühne. Allen gemeinsam ist die Fähigkeit, Erdachtes punktgenau in zuweilen atemberaubendem Tempo umzusetzen, und das mit einer Spielfreude und Überzeugung, die tatsächlich ihres gleichen sucht. Dominique Bals, Marion Fuhs, Markus Kloster, Henning Kohne, Elke Schlottermüller, Rüdiger Neumann zusammen mit Anatol Preissler ist mit dieser meisterlichen Produktion ein rechter Geniestreich gelungen. Meine absolute Lieblingsszenen übrigens: Das Rollo und die Wanderlaterne mit der wunderbar grusel- und unheilschwangeren Musik. Herrlich die Flucht übers Loch Ness mit erscheinendem Alfred Hitchkock. Absolut genial, der Autostop in der Schafherde. In Erinnerung an die herrlich "subtil" in den Text eingflochtenen und sich emsig mehrenden "Mööbs" und "Bööbs" lache ich heute noch Tränen. In diesem Sinne flehe ich alle Verantwortliche sozusagen auf Knien an, diese grandiose Produktion nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen, sondern vielmehr ernsthaft eine Neuauflage wohlwollend zu erwägen. Ich muss das unbedingt noch einmal sehen und ich muss noch soooo viele Freunde und Bekannte da hinschicken. Die sollen schließlich auch was vom Leben haben! |
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10.07.2010 um 20:17 Uhr |
Schade, schade, schade, daß am Donnerstag wirklich die letzte Vorstellung der "39 Stufen" war. Wir haben uns köstlich amüsiert - und hätten uns das Stück glatt noch mal angesehen. Was für eine tolle Regie mit einem Feuerwerk an Einfällen und was für hinreißende Schauspieler. Danke!!! (Vielleicht gibt's ja irgendwann mal eine Wiederaufnahme?) |
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20.06.2010 um 15:28 Uhr |
Hallo, ich habe die Premiere von "Mutter Afrika" gesehen und muss sagen, ich fand es sehr beeindruckend, was die jungen Laiendarsteller da unter der Regie von Frau Beyer auf die Beine gestellt haben. Großes Lob! Viele Grüße, Simone Schuck |
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15.06.2010 um 18:09 Uhr |
An Frau Rosemarie Wollenberg, Charleston, SC USA via Pfalztheater: (Leider komme ich nicht direkt zu ihrer emailAdresse!) Ich war 1967-69 in KL engagiert (Künstl.Betriebsbüro unter Intendant Könemann) und meine mich gut an Ihren Vater zu erinnern. Das war eine tolle Zeit mit guten künstlerischen Ergebnissen. Herzlicher Gruss nach Charleston! |
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08.06.2010 um 10:51 Uhr |
Hallo, Ihre Aufführung "Das Wunder der Eliane" war die für mich die am besten inszenierte Aufführung, die ich im Pfalztheater sehen durfte. Leider hat das Orchester derart aufgespielt, dass die Sänger, die sehr gut und sehr laut gesungen haben, übertönt hat. Für mich ist die Oper ein Kunstwerk, das stimmig sein muss. Vielleicht kann sich der Dirigent ein wenig zurücknehmen. Dies war nämlich nicht das erste Mal. Liebe Grüße und weiter so gerlinde |
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22.05.2010 um 18:54 Uhr |
Liebes Pfalztheater,
wir waren gestern bei euch im WUNDER DER HELIANE. Großes Kompliment! Zwar komplizierte Story aber klasse Sänger !!!
Gruß Steven
PS: Wir kommen noch im Juni zum GLÖCKNER! |
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22.05.2010 um 00:24 Uhr |
Wunsch für die nächste Saison: die Zauberflöte!!!!! wär' geil! |
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18.05.2010 um 21:51 Uhr |
ich zieh das mal von der KL-Seite hier her - stimmt ja schließlich! LG Tim
Semperoper oder Bayreuth in K-Town Waren gestern in Wagners "Fliegender Holländer". Eine Hammer-Aufführung, gefeiert wie die Premiere. Eine riesen Leistung des Pfalztheaters. Gänsehautorchester mit Präzision und gewaltiger Dynamik, Tolle Stimmen. "Senta" äußerst Stimmgewaltig, wahnsinn. Bühnenbild und Beleuchtung waren Weltklasse, die Inszenierung überaus gelungen. Chapeau, Pfalztheater Nanja und Christian http://www.bildhaus.info |
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» Rosemarie Wollenberg aus Charleston, SC USA |
14.05.2010 um 17:21 Uhr |
Meine liebes Pfalztheater, Mein Vater August Wollenberg was 50 Jahre beim Pfalztheater als Theatermeister und ich habe viele Vorstellungen gesehen und es hat mir immer riesig spass gemacht. Meine Liebsten Vorstellungen waren zu der Zeit die Operetten. Mein Vater liebte das Pfalztheater. Wir waren eine Theater Familie, mein Bruder arbeitete fuer eine Zeit im Theater und meine Schwaegering war im Ballet. Wenn da noch jemand ist der Ihn kannte es waere schoen mal was zu hoeren. Vielen Dank Rosemarie Wollenberg |
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» Jürgen von Esenwein aus Leimen |
21.04.2010 um 20:16 Uhr |
Hallo, zuerst mal ein sehr großes Kompliment, daß das PTK ein solches Projekt wie die Heliane gestemmt hat! Tolle Inszenierung, faszinierende Musik, wunderbare Sängerinnen und Sänger. Mit dem Bühnenbild hatte ich Probleme: Bei mir (uns; wir waren zu zweit) hat es eher Assoziationen an ein Technikmärchen evoziert als an eine kalte Menschen verachtenden und Menschen vernichtende Maschinenwelt. Metropolis wirkt da deutlich bedrohlicher. Viel zu warme Farben! Zwei weitere Aspekte noch: Vom kaiserslauterner Publikum bin ich sehr enttäuscht. Das Theater war halb leer. Ich fand das beschämend! Und Schwamm über ein Libretto, wie es grauenhafter nicht sein kann. Nur gibt’s die Heliane eben nicht anders. Oder vielleicht doch? In der nächsten Aufführung/Inzenierung versuchsweise den Text durch Lautmalerei ersetzen! |
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